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Das Bundesverfassungsgericht
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 hat das Gericht dazu beigetragen, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Ansehen und Wirkung zu verschaffen. Das gilt vor allem für die Durchsetzung der Grundrechte. Zur Beachtung des Grundgesetzes sind alle staatlichen Stellen verpflichtet. Kommt es dabei zum Streit, kann das Bundesverfassungsgericht angerufen werden. Seine Entscheidung ist unanfechtbar. An seine Rechtsprechung sind alle übrigen Staatsorgane gebunden. Die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts hat auch politische Wirkung. Das wird besonders deutlich, wenn das Gericht ein Gesetz für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht ist aber kein politisches Organ. Sein Maßstab ist allein das Grundgesetz. Fragen der politischen Zweckmäßigkeit dürfen für das Gericht keine Rolle spielen. Es bestimmt nur den verfassungsrechtlichen Rahmen des politischen Entscheidungsspielraums. Die Begrenzung staatlicher Macht ist ein Kennzeichen des Rechtsstaats.
WR Wissenschhaftsrat
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.
Leibniz Gemeinschaft und Leibniz-Institute
Die 84 Leibniz-Institute sind über alle Bundesländer verteilt. Jede Einrichtung gehört einer von fünf fachbestimmten Sektionen an. Zudem haben sich sektionsübergreifend 21 Serviceeinrichtungen für die Forschung im Interdisziplinären Verbund Serviceeinrichtungen zusammengeschlossen. Leibniz-Institute unterhalten mehrere Forschungsverbünde, die zunehmend Einrichtungen aus verschiedenen Sektionen einbeziehen und auch Partnern außerhalb der Leibniz-Gemeinschaft offen stehen. Mehr als 20 Einrichtungen konzentrieren sich im Raum Berlin-Brandenburg.
BBAW Berlin-Brandenburgische Akadimie der Wissenschaften
Die Akademie dient der Förderung der Wissenschaften. Ihr Forschungsprofil kennzeichnen Arbeiten zur Erschließung des kulturellen Erbes, inter- und transdisziplinär angelegte Projekte von wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. (...)
Institut für Sozialforschung
an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Schwerpunkte der Forschung sind: Strukturwandel der normativen Integration Kapitalistische Rationalisierung und Arbeit Familialer Wandel und veränderte Sozialisationsbedingungen Wandlungen des Sozialstaats und Demokratie Kulturindustrie und elektronische Medien
Stiftung Wissenschaft und Politik
Das "Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit" der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ist eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung, die auf der Grundlage eigener, praxisbezogener Forschung den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung in allen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der SWP tragen durch Analysen und Veröffentlichungen sowie ihre Mitwirkung an nationalen wie internationalen Fachdialogen zur Meinungsbildung in ihrem Arbeitsgebiet bei.
Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF)
Die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) ist eine überparteiliche und gemeinnützige Stiftung, deren Stifter die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg und Sachsen sind. Gegründet wurde sie 1986 auf Initiative von Willy Brandt unter der Mitwirkung des damaligen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau. Die Stiftung arbeitet eng mit dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen zusammen, mit dem sie durch einen Kooperationsvertrag verbunden ist
GIGA
Das GIGA German Institute of Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg ging nach einem Restrukturierungsprozess im Jahr 2006 aus dem 1964 gegründeten Deutschen Übersee-Institut hervor. Das Institut ist die größte deutsche und eine der größten europäischen Forschungseinrichtungen für area studies und comparative area studies. Die Forschung konzentriert sich auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Nordafrika, Nah- und Mittelost. Die Regionalforschung beschäftigt sich außerdem mit Entwicklungen in den Nord-Süd- und Süd-Süd-Beziehungen
HSFK - Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
Die Hoffnungen, das Ende der Ost-West-Konfrontation werde eine friedliche Periode der Weltgeschichte einleiten, haben sich nicht erfüllt. Seitdem gibt es zahlreiche Konflikte, die zuvor durch kommunistische Regime, die Blockkonfrontation und die Angst vor einem Atomkrieg unterdrückt worden waren. Friedensforschung ist heute stärker gefordert als zuvor. Während früher Rüstung und Abrüstung, Entspannung und Rüstungskontrolle im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen, ist die Forschungsthematik heute breiter gefächert. Die Konflikte auf dem Balkan, im Nahen Osten und in Asien, die Gefahren des Nationalismus, die Probleme der europäischen Integration, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Umweltkonflikte, die Verelendung großer Teile der Welt und nicht zuletzt der Terrorismus stehen jetzt im Zentrum der Friedensforschung. Friedensforschung soll Vorschläge entwickeln, wie die Ursachen von Konflikten möglichst frühzeitig erkannt, ihrer gewaltsamen Austragung vorgebeugt und politische Regelungen für ihre Lösung getroffen werden können. Zur Beantwortung dieser Fragen leistet Friedensforschung wichtige Beiträge. Sie werden von der Politik in Bund und Ländern ebenso genutzt wie von Gewerkschaften, den Kirchen, der Wissenschaft, den politischen Parteien sowie den Medien
I S I S
International Security Information Service, Europa (ISIS) is an independent research organisation that works to increase transparency, stimulate parliamentary engagement and broaden participation in EU and NATO policy-making. Through its publications and events, ISIS Europe facilitates parliamentary and inter-institutional dialogue and provides policy input to strengthen common approaches to conflict prevention, crisis management, peace building, arms control and disarmament. ISIS Europe has worked in Brussels since 1996 and was established as a Belgian not-for-profit legal entity (ASBL) in January 2001.
The International Institute for Strategic Studies
The International Institute for Strategic Studies (IISS) is the world’s leading authority on political-military conflict. The IISS, based in London, is both a limited company in UK law and a registered charity. It has offices in the US and in Singapore with charitable status in each jurisdiction. The IISS was founded in 1958 in the UK by a number of individuals interested in how to maintain civilised international relations in the nuclear age. Much of the Institute’s early work focused on nuclear deterrence and arms control and was hugely influential in setting the intellectual structures for managing the Cold War. The Institute grew dramatically during the 1980s and 1990s, expanding both because of the nature of its work and its geographical scope. Its mandate became to look at the problems of conflict, however caused, that might have an important military content. This gave fresh impetus to the Institute as it began to cover more comprehensively political and military issues in all continents. As this mandate developed, the Institute worked hard both to provide the best information and analysis on strategic trends, and to facilitate contacts between government leaders, business people and analysts that would lead to the development of better public policy in the fields of international relations and international security.
SIPRI - Stockholm International Peace Research Institute
The task of our Institute is to conduct research on questions of conflict and cooperation of importance for international peace and security, with the aim of contributing to an understanding of the conditions for peaceful solutions of international conflicts and for a stable peace.
IFSH - Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik ist eine eigenständige Forschungseinrichtung an der Universität Hamburg. Der Doppelbegriff im Institutsnamen unterstreicht die zentrale Arbeitshypothese: Friedenswahrung und Sicherheitsvorsorge bedingen sich wechselseitig. Sie können nicht unabhängig voneinander verfolgt werden. Dies galt für die inzwischen historische Konstellation des nuklearen Abschreckungsfriedens, es gilt ebenso für aktuelle Sicherheitsgefährdungen durch regionale Gewaltkonflikte, transnationalen Terrorismus oder die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Deshalb orientiert sich die Institutsarbeit am Postulat einer sowohl leistungsstarken wie konsequent friedensverträglichen Sicherheitspolitik. Das derzeit geltende Forschungsprogramm setzt den Anspruch um. Es trägt den Titel "Zivilisierung des Konflikts - Gewaltprävention und Friedenskonsolidierung mit zivilen Mitteln". Politiknahe, auf Problemlösung abstellende Analyse sowie die internationale Ausrichtung bei Mitarbeiter/innen und Projektpartnern kennzeichnen das Forschungsprofil.
Das Nordatlantische Bündnis – Die NATO
Das Nordatlantische Bündnis – Ziele und Prinzipien Das Nordatlantische Bündnis ist ein Zusammenschluss souveräner Staaten, die entschlossen sind, wesentliche sicherheits- und verteidigungspolitische Ziele gemeinsam zu verfolgen, insbesondere die Freiheit und Sicherheit aller Mitgliedstaaten mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten sowie an der Schaffung einer gerechten und dauerhaften Friedensordnung im euro-atlantischen Raum mitzuwirken. Grundlegende Handlungsprinzipien des Bündnisses sind umfassende Konsultation, Zusammenarbeit und Solidarität. Diese Handlungsprinzipien entspringen dem Bewusstsein, dass die Ziele des Bündnisses nur gemeinsam erreicht werden können. Im Rahmen des Bündnisses behalten die Mitgliedstaaten ihre volle Souveränität und Unabhängigkeit. Beschlüsse des Bündnisses können daher nur im Konsens erfolgen.
Centre for Arab Unity Studies
In the wake of the Arab defeat suffered in the June 1967 war with Israel, many Arab intellectuals and educators, convinced of the pressing need for a united Arab world, began to work actively to revitalize the then moribund pan-Arab movement. For several years, these efforts remained confined to individual and narrowly-based collective activities. Finally, in January 1975, a declaration appeared in several Beirut newspapers calling for the establishment of a centre for the study of Arab unity. It was signed by 32 intellectuals and educators from all over the Arab world. The declaration stated that in order to confront the political, military and economic dangers represented by Zionism and imperialism, it was imperative that serious and well-studied practical steps be taken to promote Arab unity. Alongside this negative incentive, the statement stressed the many positive incentives for Arab unity such as accelerated economic and social development, increased political power in the international arena and a stronger defense posture. Given the rapid advances being made by the industrialized nations, said the declaration, only unity could provide the radical solution required by the problems of fragmentation and backwardness. For these reasons, the 32 signatories of the declaration called for the establishment of the Centre for Arab Unity studies to carry out "independent, scientific research into all aspects of Arab society and Arab unity, free of ties to any Government and in an atmosphere far removed from partisan politics”.
Euro-Mediterranean Partnership/Barcelona Process
The Euro-Mediterranean Conference of Ministers of Foreign Affairs, held in Barcelona on 27-28 November 1995, marked the starting point of the Euro-Mediterranean Partnership (Barcelona Process), a wide framework of political, economic and social relations between the Member States of the European Union and Partners of the Southern Mediterranean. The latest EU enlargement, on 1st May 2004, has brought two Mediterranean Partners (Cyprus and Malta) into the European Union, while adding a total of 10 to the number of Member States. The Euro-Mediterranean Partnership thus comprises 35 members, 25 EU Member States and 10 Mediterranean Partners (Algeria, Egypt, Israel, Jordan, Lebanon, Morocco, Palestinian Authority, Syria, Tunisia and Turkey). Libya has observer status since 1999.
Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for the Dialogue between Cultures
The Foundation is the first common institution jointly established and financed by all 35 members of the Euro-Mediterranean Partnership. This far reaching partnership between the European Union and their partners in the southern Mediterranean region was launched at the Barcelona Conference in 1995. The declaration adopted at Barcelona strongly promotes regional cooperation in the economic, social and cultural fields.
The European Union Agency for Fundamental Rights (FRA)
The European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) became the EU Agency for Fundamental Rights on 1 March 2007. The content on this website is being gradually transformed to reflect the scope, activities and products of the new Agency.
Wissenschaftskolleg zu Berlin - Institute for Advanced Study
Im Wissenschaftskolleg zu Berlin haben international anerkannte Gelehrte, vielversprechende jüngere Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten des geistigen Lebens die Möglichkeit, sich frei von Zwängen und Verpflichtungen für ein Akademisches Jahr (Oktober - Juli) auf selbstgewählte Arbeitsvorhaben zu konzentrieren. Die rund 40 Fellows bilden eine Lerngemeinschaft auf Zeit, die durch Fächervielfalt, Internationalität und Interkulturalität gekennzeichnet ist. Die Institution sorgt für optimale Bedingungen, damit die Fellows sich ganz ihrer intellektuellen Aufgabe widmen und dabei von dem Anregungs- und Kritikpotential einer herausragenden Gelehrtengemeinschaft profitieren können


