Gerechtigkeit
Die erste Frage der Gerechtigkeit
Prof. Dr. Rainer Forst
- Einleitung
- Theorien der Gerechtigkeit
- Die eigentliche Frage der Gerechtigkeit
- "Teilhabegerechtigkeit" und Sozialstaat
Die im Frühjahr 2005 veröffentlichte Bestandsaufnahme der sozialen Unterschiede und ihrer jüngsten Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland zeigt insgesamt gesehen das paradoxe Bild einer reicher und zugleich ärmer werdenden Gesellschaft:
Während das Nettovermögen der Privathaushalte von 1998 bis 2003 nominal um 17 Prozent anstieg, verringerte sich der Anteil der unteren 50 Prozent der Haushalte daran auf nunmehr 4 Prozent (der Anteil der 10 Prozent bestgestellten Haushalte stieg indessen auf 47 Prozent an). Zudem erhöhte sich der Prozentsatz derer, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, von 12,1 auf 13,5.
Doch zu dieser Diagnose wachsender Ungleichverteilung kommt eine weitere, nicht minder beunruhigende:
7 Prozent der Bevölkerung leben dauerhaft in Armut, so dass, wie es heißt, "'Armutskarrieren' entstehen, die auch auf die nachfolgenden Generationen übergreifen“. Zum Volltext
Bücher von Prof. R. Forst:
- Kontexte der Gerechtigkeit, 1992
- Toleranz im Konflikt, 2003
- Das Recht auf Rechtfertigung, 2007


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