Besser browsen mit Firefox
Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Discovered Das ist kein Islam, sondern Teufelswerk!

Das ist kein Islam, sondern Teufelswerk!

— abgelegt unter:

 

18. 11. 2009

Zur Bedeutung des Islam


Von Michel Mortier

 

Seit der Französischen Revolution gelten Freiheit, Gleichheit und Solidarität als die drei Pfeiler der modernen Demokratie. Diese sind aber nicht neu: Der Kampf von Moses gegen die Versklavung seines Volkes unterstrich das Prinzip Freiheit; die aufopfernde Fürsorge von Jesus für die Armen und Unterdrückten und sein Wunsch nach Frieden unter den Menschen unterstrichen das Prinzip der Solidarität, und die von Mohammed vermittelte Botschaft betonte die Gleichheit aller rechtschaffenen Menschen vor Gott, was unter anderem durch das einheitliche weisse Gewand aller Mekka-Pilger und den neutralen Platz der Gläubigen in der Moschee eindrücklich veranschaulicht wird.

Die moderne Demokratie basiert also auf den gleichen Werten wie jene, die in den drei monotheistischen Religionen verkörpert sind. Der Koran ist im Kern die Aufforderung, zu diesen ewigen Werten zurückzukehren. Daher werden im Islam sowohl Jesus wie Moses als grosse Propheten verehrt, wobei Maria, der Mutter Jesu, eine besondere Verehrung zuteil wird (der Koran erwähnt sie häufiger als das Neue Testament).

Es dürfte offensichtlich sein, dass die Polemik über den Islam in keiner Weise den drei Grundsätzen der Demokratie wie jene der drei grossen Religionen entspricht. Zudem wirkt sie allmählich lächerlich, denn sie wird nicht vom Verstand und von Sachkenntnis geleitet, sondern von Furcht und einer hoffnungslosen Vermischung von Fakten und Legenden. Sie ist sich zum Beispiel nicht bewusst, dass der Koran teilweise auf Ereignisse eingeht, die im 7. Jahrhundert stattfanden, als Mohammed um die Existenz seiner Leute kämpfte und die Botschaft empfing, wie er mit seinen Feinden verfahren sollte; Zitate aus diesen Stellen im Koran werden vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Die Polemik ist sich ebenfalls nicht bewusst, dass Mohammed die Gleichberechtigung von Frau und Mann in eine von Männern dominierte Stammeskultur einführte und sich damit den mörderischen Zorn der damaligen «Machos» zutrug; schliesslich ist sie völlig ausser Stande, zwischen Koran, Hadith, Scharia und uralten vorislamischen Traditionen zu unterscheiden, wodurch abscheuliche Bräuche fälschlicherweise als religiöse Elemente des Islam zitiert werden. Die Scharia ist auch keine «endgültige Offenbarung Allahs», wie ein Leser schreibt, sondern eine Sammlung juristischer Auslegungen von koranischen Texten, die im Laufe der letzten 1500 Jahren immer wieder modifiziert und ergänzt wurden.

Das Wort Islam bedeutet Verbeugung, und zwar eine Verbeugung gegenüber dem Willen Gottes. Diese Verbeugung ist in der Wurzel des Wortes s-l-m enthalten wie auch im Wort, das im Arabischen wie im Hebräischen Friede bedeutet (salam bzw. Schalom). (Das Prinzip Friede durch eine Befolgung der Worte Gottes dürfte auch uns Christen bekannt sein.)

Die Kernbotschaft des Korans entspricht dieser Bedeutung: Sie ist sowohl eine Aufforderung wie auch eine Anleitung zum friedlichen Zusammenleben gleichberechtigter Menschen und gemäss dieser Botschaft ist jeder und jede ein Muslim, der sich diesem Grundsatz beugt und verpflichtet.

Gegenüber hasserfüllten Predigern, die junge Menschen so verblenden, dass sie sie mit Bomben am Körper zum Morden von unschuldigen Menschen in den eigenen Tod schicken, ist jede Toleranz fehl am Platz. Wir sollten aber genug über die Religion dieser Verführer wissen, um ihnen klar und unmissverständlich sagen zu können: «Das ist kein Islam, sondern Teufelswerk!»

Quelle: Zisch

 Lesen Sie dazu

Artikelaktionen